Service hoch 3: Drei Phasen, die alles verändern

Was alle im Hotel sagen, wenn man sie fragt, wie’s läuft: „Viel los.“ Und sie haben recht. Der Alltag ist voll. Die Systeme sind viele. Die Zeit ist knapp. Trotzdem soll Umsatz gesteigert, Strategie entwickelt und Marktpotenzial erkannt werden. Klingt vertraut? Für uns auch.

Es führt kein Weg an diesem Fakt vorbei: Die Hotellerie ist komplex, das Tagesgeschäft fordert Aufmerksamkeit an allen Ecken und Enden. Und gleichzeitig sollen Preise stimmen, Segmente performen und Märkte beobachtet werden. Die meisten Häuser, die sich wirklich weiterentwickeln wollen, wissen oft nicht, wo sie anfangen sollen.

Klar war also immer: Eine der wichtigsten Säulen für das Revenue Management ist nachhaltige Struktur. Nicht, weil Hotels nicht selbst gute Ideen hätten. Sondern weil zu viele gute Ideen im Trubel des Alltags einfach untergehen.

Von der Praxis zur Methode

Die drei Phasen, nach denen wir heute arbeiten, sind nicht auf einem Flipchart entstanden. Sie sind gewachsen – aus echten Projekten, aus Fehlern, aus Gesprächen mit Revenue Managern, Direktoren, Inhabern.

Wir haben viele Projekte begleitet, lange analysiert, wo es hakt und festgestellt: Es sind oft dieselben Baustellen. Ganz unabhängig davon, ob wir mit einem kleinen Ferienhotel oder einer Hotelgruppe mit 15 Häusern arbeiten.

Drei Punkte tauchten fast immer auf:

  1. System-Flut statt Übersicht
    PMS hier, RMS dort, irgendwo noch ein Rate-Shopper und Market Share Zahlen. Alles parallel. Nichts spricht miteinander. Also wird kopiert, zusammengeführt, gehofft, dass man nichts übersieht. Das kostet Zeit. Und Konzentration für das, worauf es wirklich ankommt.
  2. Kein Raum für Strategie
    „Wir müssten mal …“ bleibt ein Dauerthema. Denn wer die operative Steuerung allein kaum schafft, findet selten den Moment, grundsätzliche Fragen zu stellen – oder sie zu Ende zu denken.
  3. Der Autopilot ist bequem
    Was funktioniert, wird beibehalten. Was vertraut ist, fühlt sich sicher an. Das ist nachvollziehbar – aber so ein „Autopilot“ ist manchmal auch ein echtes Wachstumshemmnis.

Wir haben Erkenntnisse und Wissen gesammelt – und aus dem, was funktioniert, ein Modell entwickelt, das heute unser Service ist: drei Phasen, die aufeinander aufbauen – und dabei helfen, klar zu sehen.

Revenue Strategy Deck: Technisches Onboarding & Training

Der Einstieg. Hier geht es um Technik und Überblick. Wir bringen bestehende Systeme zusammen und bauen alles in unser System ein, in dem endlich alles sichtbar wird: sauber, klar, verständlich.

In dieser Phase wird die Grundlage gelegt. Wir integrieren bestehende PMS-, RMS- und Rate-Shopper- und Yielding-Systeme in das Revenue Strategy Deck – der neue Schaltzentrale für alle relevanten Revenue-Daten. Hier geht es auch darum, das Hotel-Team mitzunehmen. Wir schulen praxisnah, erklären Zusammenhänge und schaffen Sicherheit im Umgang mit Daten.

Revenue Strategy Alignment: Entwicklung einer langfristigen Revenue-Strategie

In der zweiten Phase arbeiten wir sehr konkret an einer Strategie:

  • Was funktioniert aktuell gut?
  • Welche Segmente sind wirklich profitabel?
  • Welche Vertriebspartnerschaften können optimiert werden?

Dann geht es darum, Entscheidungen zu treffen: Welchen Weg wollen wir gehen? Was ist kurzfristig wichtig – und was nicht? Welche Potenziale sind realistisch?

Wir nennen diese Phase „Alignment“, weil sie den Moment beschreibt, ab dem alle in eine Richtung schauen. Oft ist das der Moment, in dem mehr Ruhe in die Hotel-Hektik kommt. Weil klar ist: Es gibt einen echten Plan. Eine klar definierte Strategie: segment- und kanalbasiert, inklusive Maßnahmenplan. Keine Theorie, sondern umsetzbar – und individuell auf das jeweilige Haus zugeschnitten.

Unsere Technologie verschafft Zeit – unsere Beratung schafft Klarheit. Beides ist Voraussetzung für bessere Entscheidungen.

Revenue Strategie Execution: Gewinnmaximierung & tägliche Zusammenarbeit

Wir begleiten unsere Kunden über Jahre. Nicht, weil sie es nicht selbst könnten – sondern weil sich Märkte verändern, Teams wechseln, neue Fragen auftauchen.

In dieser Phase wird die Strategie mit klaren Reportings, Echtzeitdaten und gemeinsamen Reviews immer wieder überprüft und weiterentwickelt. Wir schauen regelmäßig auf die Zahlen, hinterfragen Maßnahmen, bewerten, was wirkt und justieren nach. Strategie ist nie fertig.

Wir übersetzen Marktgeschehen in Zahlen – und Zahlen in Handlung. Das ist der Unterschied zwischen Reporting und Revenue Management.

Was ich aus all dem mitgenommen habe

Unsere Services sind das Ergebnis aus vielen Aha-Momenten. Wir haben gelernt, dass Struktur entlastet, solange sie flexibel bleibt. Dass Teams besser arbeiten, wenn alle wissen, worauf es ankommt. Und dass gute Entscheidungen Zeit brauchen – aber auch nicht kompliziert sein müssen.

Für uns bei Revard Digital ist dieser Ablauf kein starres Modell. Es ist eine Haltung, unsere Art zu arbeiten, weil sie Klarheit schafft, ohne zu überfordern.

Und vielleicht ist es gerade das, was viele Hotels heute suchen: keine Lösung von außen, sondern jemanden, der mitdenkt – und mitgeht.

Wenn Sie wissen möchten, wie dieser Ablauf bei Ihnen aussehen könnte, werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Services. Oder schreiben Sie uns. Wir sind gespannt, was Sie gerade beschäftigt.

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